29.12.2011

Bloggen: Überall mit dabei?

Twitter, Facebook, Linklisten und und und....

'Natürlich' sollten Sie am besten überall dabei sein?

Wie soll das gehen?

Klar, Blogprofis die ihr Blog als Beruf betreiben, die müssen das schon. Nur, ist das für den kleinen Unternehmer, den Handwerker oder gar für ein privates Blog notwendig?

Besucher kommen aus unterschiedlichen Richtungen auf Ihre Seite / Ihr Blog:

  • Über Google. Ganz einfach wenn nach einem bestimmten Begriff gesucht wird und Ihr Blog bei den Suchergebnissen mit angezeigt wird.

Das ist noch keine Garantie für einen Klick, einen Besuch. Es kommt auch noch auf den Titel und den beschreibenden Text an. Hier entscheidet ein Interessent schon: klingt das interessant?

  • Regelmäßige Leser

die entweder den Feed per RSS oder EMail abonniert haben. Oder sonst 'ab und zu' vorbeischauen. Diese Zahl wird recht langsam ansteigen.

  • Social Media

hier natürlich Twitter und Facebook vorneweg. Die Klickraten sind rückläufig, nur am Anfang war alles interessant. So nach und nach gewöhnen sich die Menschen daran mit Nachrichten teilweise geflutet zu werden und es wird nicht mehr so häufig geklickt. Außerdem sind Twitter Nachrichten von 'gerade eben' sehr schnell uninteressant. Da gibt es unterschiedliche Zahlen doch: Morgen interessiert sich niemand mehr für den Tweet oder die Facebook Statusmeldung von Heute.

Es sind schnell sehr viele Besucher möglich. Und sehr schnell ist die Nachricht Schnee von gestern und es kommt Niemand mehr.

Für schnelllebige Nachrichten ist "Social Media" sicher Interessant. Heizungsbau, Kachelofen, Schreiner oder einfach 'Allgemeine Gedanken' werden wohl von Twitter nicht so stark profitieren können. winking smiley

Selten wird die Entscheidung für einen Kachelofen durch eine Twitter Nachricht ausgelöst.

Nach manchen Dingen wird eben gesucht. Informationen auf sehr vielen Seiten zusammengetragen, aktiv. Nachrichten in einer Timeline, das ist eher passives konsumieren.

Wichtig ist Google

Wenn Sie von Twitter Nachrichten abhängig sind, dann bedeutet dies: keine Nachricht = keine Besucher. Werden Sie allerdings unter bestimmten Begriffen gefunden, dann ist der Besucherstrom ein bisschen dauerhafter.

Es ist schön, wenn mehrere Kanäle genutzt werden können. Wenn es Ihnen auch noch Spaß macht bei Twitter und/oder Facebook präsent zu sein, dann sowieso.

Aber als "Muss"?

Meiner Meinung nach nicht.

P.S.: Bleibt noch 'virales Marketing'. Hm, ähm, ja. Stellen Sie sich folgende Situation vor: alle etwa 2 Millionen kleineren Unternehmen in Deutschland machen Virales Marketing... ... die Anzahl der Nachrichten ist dann so groß, zum Essen, Trinken, Zähne putzen, Xes und andere Kleinigkeiten bleibt dann keine Zeit mehr. Sehr wohl denkbar - je mehr virale Marketingaktionen es gibt, desto weniger wird die einzelne Aktion beachtet?

Oder so.

Was meinen Sie?


Name (Ja, muss sein)

E-mail (Notwendig, wird nicht angezeigt)

Internetauftritt / Blog (Nur wenn Sie möchten)