Innovationen sollen unseren (wirtschaftlichen) Erfolg sichern. Und dazu sind ja kreative Ideen nötig...
Nur, Tim Kastelle schreibt in seinem Blog einige interessante Gedanken. (Englisch, ich fasse einen Teil der Gedanken mal zusammen.)
Es geht um dieses Bild hier. Welches ich, hm, nun ja, entwendet habe...

Das ist nun keine besondere schöpferische Leistung. Links, der "Market Share", das ist der Marktanteil. Und darunter steht, recht unkompliziert, "Time". Also: die Zeit.
Innovationen kommen recht langsam in Gang. Wenn überhaupt. Wird eine "kritische Benutzerzahl" nicht erreicht, dann stirbt die Idee. Oder das Produkt.
(Im Originalartikel sind noch mehr Grafiken/Statistiken drin.)
Er bringt unter anderem ein Beispiel mit elektrischem Licht. Die Erfindung von Thomas Alva Edison. Etwa 30 Jahre nach der Erfindung der Glühbirne hatten ca. 10% der Haushalte elektrisches Licht. Und nochmal 10 Jahre später, in den glanzvollen 20er Jahren, waren es dann etwa 20 Prozent.
Schlusssatz von Tim: Es ist gefährlich zu meinen Innovation sei nur das Erzeugen von neuen Ideen. Das ist nicht genug.
Sicher. Nur, hier meine Gedanken: Egal wie gut, kompliziert, ausgetüftelt ein System ist...
... das neue Ideen, damit Innovationen, schneller verbreiten soll.
Irgendwann kommen doch die Menschen nicht mehr nach? Eine Idee jagt die andere. Was heute noch ganz OK ist, das ist dann morgen schon veraltet.
Da kommen die Menschen dann eben nicht mehr mit. Stabilität kann nicht durch eine noch so gut ausgetüftelte Verteilungs-Strategie ersetzt werden.
Eine neue Idee stirbt vielleicht, weil die Idee keine Zeit zum "Reifen" hat? Die nächsten sehr guten, ganz tollen und wichtigen Neuen Ideen warten schon auf die Umsetzung. Eine Innovation jagt die andere Innovation. Die von Gestern.
Wird nicht klappen.
Nicht generell.
Nur meine Meinung.






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