30.01.2012

Kreativitätstechniken: Wie auf Schienen...

Sehr bekannt sind:

Und, natürlich, noch ein paar mehr.

Nun ist das Internet ein riesengroßer Raum mit beinahe unendlich vielen Informationen. Da finden Sie jede Menge "Neue Ideen".

Unendlich viele Informationen?

Na ja, vieles wiederholt sich. Hm, vielleicht wiederholt sich sogar das Meiste. Was die "Neuen Ideen" angeht: da können Sie nach belieben die neuen Ideen auswählen die Ihnen auch gefallen. Und gefallen tut meistens das, was schon bekannt ist.

Kleiner Nachteil: entweder gefällt es und ist bekannt. Oder es ist NEU. Das geht nicht immer zusammen...

Positiv denken, positiv sagen

Was Menschen gerne hören sind Überschriften wie "Kreativ auf Knopfdruck", "Wie sie in 5 Minuten", "Wie sie ganz einfach...". So was.

Die meisten Kreativitätstechniken haben als Ziel: es soll einen neue kreative Idee entstehen. Das ist soweit klar. Auch klar ist: die neue kreative Idee soll möglichst aus dem bereits vorhandenen Wissen kommen.

Bereits vorhandenes Wissen?

Nu, Schubladen.

Wir greifen auf unsere Schubladen zurück und kucken was da drin ist. Und aus dem Schubladeninhalt soll dann - durch Neukombination - ganz einfach etwas Neues werden.

Beispiel:

Die Teenies sehen das mit dem nach Hause kommen manchmal nicht ganz so wie die Eltern. So was soll schon vorgekommen sein.

Und nun brauchen wir kreative Ideen, wie wir den Teenies beibringen können die Welt so wie wir zu sehen.

Oder:

Der Vorgesetzte möchte, dass die Arbeit so ausgeführt wird wie er das im Kopf hat. Und dafür sucht der Vorgesetzte nun kreative Ideen, wie denn dieses umgesetzt werden kann.

(Ihnen fallen bestimmt noch einige Beispiele ein.)

Frage:

Was wäre, wenn wir uns als Eltern überlegen warum die Teenies das anders sehen. Das geht oft ganz einfach - wie haben wir das denn Früher gesehen? Oder der Vorgesetzte überlegt sich ob denn die Art wie der Arbeiter das (anders) macht nicht auch Vorteile hat.

Kreativität bedeutet nicht nur "Dinge" neu zu kombinieren. Vielleicht könnte 'man' mit dem Denken beginnen.

Vielleicht, hm, ja, vielleicht sollten wir die Dinge mal ganz genau betrachten:

  • Warum mögen wir die andere Idee nicht?

Was hat die andere Idee für Vorteile, was für Nachteile?

  • Das Buch, das mir nicht gefällt: Warum?
  • Das Blog Design, das mir nicht gefällt: Warum?
  • Der Schreibstil, der mir nicht gefällt: Warum?

Und warum wurde das so gemacht, welche Vorteile hat das. Oder welche Vorteile könnte das haben?


Ach, das geht ja ganz ohne Kreativitätmethoden. Nur so mit dem Kopf.


De Bonos neue Denkschule. Kreativer Denken, effektiver arbeiten, mehr erreichen


Fotos Flickr: ~My aim is true~

Was meinen Sie?


Name (Ja, muss sein)

E-mail (Notwendig, wird nicht angezeigt)

Internetauftritt / Blog (Nur wenn Sie möchten)



Kreativität? Es gibt keine eindeutige Definition. Machen Sie IHRE kreative Definition winking smiley
"Notfalls" probieren Sie mal verschiedene Kreativitätstechniken aus.