25.09.2011

Funzt Nicht: Mehr Besucher

Es gibt immer Menschen die (zum Beispiel bei "Erfolgreich Bloggen") an schnelles Geldverdienen denken.

Das wird (meistens jedenfalls) nicht funktionieren

Es ist "Wasser in den Bach tragen" - Liste deutscher Redewendungen (Wikipedia) wenn ich dies erwähne. Jeder sieht das, was er sehen möchte. Meistens jedenfalls.

Wenn Sie auch schon ein paar Jahre die Menschen beobachtet haben, dann wissen Sie sicher:

  • bestehende Glaubenssätze sind schwer zu ändern.

Lesen Sie mal, nur so zum Spaß, bei GuteFrage ein Weilchen zum Thema "Bloggen" die Fragen mit. Folgendes wird, sehr wahrscheinlich, vorkommen:

Beispiel

Wie mache ich mein Blog bekannt?

Ganz klar sind natürlich die Antworten

  • bei Suchmaschinen eintragen
  • ein Youtube-Video erstellen
  • bei anderen Blogs kommentieren
  • in Foren mitschreiben.

Solche Dinge.

Überlesen wird oft: in der Frage steht (sinngemäß) "ich habe schon 2 Artikel geschrieben und noch keine Leser. Wie mache ich mein Blog bekannt?".

In dem Fall ist es das Beste, das Blog nicht bekannt zu machen.

Eine sehr gute und schnelle Möglichkeit ein schlechtes Produkt auszumerzen ist:

  • kräftig dafür werben. Viel Marketing machen.

Das heißt nun nicht dass die beiden Artikel "schlecht" sind. Doch 2 Artikel sind zu wenig. Sie können keine Möbelgeschäft eröffnen, einen Tisch und einen Stuhl in den Verkaufsraum stellen und meinen: die Werbung / das Marketing regelt das schon.

Auch eine Obsthandlung mit einer Kiste Äpfel und einer Kiste Birnen im Ausstellungsraum wird, vermutlich, kein ganz großer Renner werden. Egal wie gut das "Marketing" ist.

Beim Bloggen sind die Artikel die "Ware"

Wenn keine Ware da ist, dann brauchen Sie nicht werben.

Die Variation "für Jede(n) etwas"

  • eine Kiste Äpfel
  • einen MP3-Player
  • einen PC
  • eine Schachtel Zigaretten
  • ein Päckchen Kondome
  • einige Sicherheitsnadeln
  • eine "DLIB" Zeitung (rückwärts)
  • 500g Wolle, grau und
  • ein Kasten Bier

ist auch nicht ganz ideal.

Ob minimalistisch oder nicht, das ist zu wenig. Eine klare Linie, um welches Thema es geht, ist möglicherweise dann schwer zu erkennen.

Vermutlich gilt, trotz Facebook, Twitter und Social Media:

Sie werden Artikel schreiben müssen.

Und, auch wenn heute alles ganz schnell geht, ein bisschen Geduld gehört auch noch mit dazu.

Was meinen Sie?


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