13.02.2012

Kreativitätstechniken, kleine Zwischenbilanz

Es gibt viele, sehr viele verschiedene Kreativitätstechniken. Kleines 'Fazit':

Und je mehr ich hier im Blog über Kreativitätstechniken schreibe, desto besser werde ich auch unter diesem Suchwort gefunden. Die Liste der verschiedenen Techniken kann sehr weit ausgedehnt werden.

Wollen Sie und ich einen Wettbewerb machen?

Wer die meisten Kreativitätstechniken kennt, aufzählen kann. Und die Unterschiede benennen?

Oder möchten wir kreativ werden?

Etwas tun, machen, eigene Gedanken und Ideen entwickeln?



43 Kreativitätstechniken / Kreativitätsmethoden sind im Wikipedia Artikel enthalten. Wenn ich richtig gezählt habe.

Die könnten wir gemeinsam alle durchprobieren. Und dann Testberichte darüber schreiben. Endlos.

Mein persönlicher Favorit: ASIT Es gibt hier nicht sehr viel deutschsprachige Informationen. Das meiste ist in Englisch, 2 sehr interessante Links sind in dem: Kreativität definieren Artikel drin.

Platz 2 wäre: 'SCAMPER Dazu gibt es viele Informationen. Und die Technik ist ebenfalls sehr einfach, es gibt viele Ähnlichkeiten zu ASIT.

Die beliebteste Methode ist wohl immer noch das Brainstorming. Mit unterschiedlichen Bewertungen, die einen mögen das und andre eben nicht. Wie bei jedem Auto, jeder Religion und vermutlich jeder anderen Kreativitätstechnik auch. Einen Nachteil sehe ich darin: alleine klappt das nicht so gut.

Sehr flexibel einsetzbar ist sicher das 6 Hut Denken, die 6 Denkhüte von Edward de Bono. Vermutlich ist nicht auf den ersten Blick zu sehen was diese Technik alles leisten kann. Das kommt durch's üben. Wie bei anderen Dingen auch.


"Das wird schon"

Ein häufig verwendeter Spruch. Allerdings wird das nur etwas, wenn Sie es auch

Tun!


Foto PublicdomainPictures.Net: Kind mit Laptop
Flickr: Jakub Michankow, DonkeyHotkey

09.02.2012

Kreativität? Schon. Aber doch eher eine bunte Buntwanze

Die Farbenpracht der Buntwanze kann aber schon als sehr kreativ bezeichnet werden.



Dieses kreativ-bunte Tier gibt es im Moment nur in der englische Wikipedia: Tectocoris diophthalmus.

Das farbenprächtige Tierchen regt mich zu Spekulationen an, schließlich würde man ein Gemälde mit einer solchen Farbenpracht als kreativ bezeichnen. Ohne Frage.

Diese Kreativität kommt in der Natur vor. Einfach so.

Was natürlich, hm, unter Umständen bedeutet:

  • Unsere Kreativität ist vielleicht auch ganz natürlich vorhanden.

Wir lassen das nur nicht raus.

Faszinierend finde ich da Kinder. Malen. Fingerfarben sind ganz toll. Die machen alles Bunt: Papier, Tisch, Tapete, Alles. Wobei natürlich die Tapeten meistens auch aus Papier sind, das stimmt dann soweit schon.

Nicht immer zur Freude von Mutter und Vater. Doch für den Raumausstatter ist diese Art von Kreativität gut für's Geschäft. Der lebt gewissermaßen vom Bunt-machen. Oder so.

Kreativität bedeutet natürlich nicht nur malen und bunte Farben verwenden. Da gibt es auch noch einige andere Anwendungsbereiche für. Beispielsweise könnten wir versuchen soziale/gesellschaftliche Probleme etwas kreativer zu lösen. Nur so ein Gedanke.

Da kommen sich aber das Wissen und die Kreativität in die Quere.

Und die Zwei vertragen sich recht selten. Manchmal, doch eben eher selten. Wie Hund und Katze.

Kinder haben das Problem Wissen ja nicht. Die fragen, versuchen, testen. Weil das Wissen ja noch nicht da ist.

Wenn die Kinder dann zu Erwachsenen werden, dann lernen die unterwegs recht viel. Wissen wird angesammelt, das "Wissen wie's geht". Und dieses Wissen wie es geht wird dann überall angewendet, ob es nun passt oder nicht.

Übrigens, recht interessant, fällt mir im Moment auf.

Erwachsene testen nicht. Erwachsene analysieren.

Analysieren kann ich aber nur das, was schon da ist.

Neue Dinge kann ich noch nicht analysieren. Das müsste erst ausprobiert, getestet werden.

Nu, das lassen wir besser. Das Vorhandene kenne wir ja schon.

Da weiß man, was man hat. Guten Abend.


Fotos Flickr: Sam Fraser-Smith

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