Macht doch schließlich jeder? Blog Artikel klauen, abschreiben und so. Hätte wenn und aber...
Wäre in dem Blog: impress-danny kommentieren möglich, dann würde ich das auch tun.
Es ist ja schon OK, wenn eine Rubrik Brainstorming eingerichtet wird. Brainstorming heißt nun mal so was wie Ideen austauschen. Da dies in dem Blog nicht geht, mache ich das Brainstorming eben hier.
Und, dem Blogger würde ich empfehlen: schalte die Kommentare frei. Oder lass' so einen Artikel einfach sein. Wenn kein Interesse an einem Austausch besteht, dann sollten wir auch nicht so tun, gell?
Das geklaute (den Link habe ich brav und vollwertig mit Follow und so oben eingefügt):
» Servus Leute![]()
Ich eröffne hier mal eine kleine Rubrik, die sich Brainstorming nennt und sich immer wieder in unregelmäßigen Beiträgen verkörpert. "Brainstorming" ist nichts anderes, als die Tatsache mein Gedankengulasch unabhängig und wahrscheinlich ohne Bezug zueinander aufschreibe. Würde mich natürlich freuen, wenn sich der ein oder andere damit indentifizieren kann und wiederfindet.
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Was ist schon Sicherheit? Ist Geld wirklich Sicherheit oder sind wir gezwungen es als Sicherheit anzusehen, weil wir unweigerlich damit konfrontiert werden? Ich frag mich schon seit langem ob der Mensch wirklich dafür ausgelegt ist, viel Geld zu besitzen. Überhaupt Geld zu besitzen. Sterben wir wirklich früher, wenn wir Leitungswasser trinken anstatt uns täglich das Sodenthaler mit Sprudel zu kaufen? Es ist doch rein die Gewohnheit, die uns verwöhnt und der wir uns freiwillig hingeben. Widerstehen, bewusst hinterfragen kennen wir nicht mehr. Lebt der Mensch nicht schon allein über seine Verhältnisse, wenn er zum Burger King oder Mc Donalds fährt? Und von welchem Verhältnis sprechen wir hier überhaupt? Für mich allein gibt’s nur ein Verhältnis und das ist das zu unseren Vorfahren. Existenz sollte nicht durch Geld bestimmt werden. Existenzkampf war Beeren sammeln im Wald oder ein Mammut jagen auf der Steppe. Die Existenz von der wir reden, haben wir selber erfunden, durch Geld...
Wir erfinden viel, zu viel. Schockierend viel. "Realität ist ein selbstgebasteltes Konstrukt". Ich finde das Gefühl sehr beklemmend, wenn man nicht mehr klar rausdeuten kann, was überhaupt real ist. Es wird soviel falsch interpretiert und falsch vorgelebt - und selbst wenn ich es jetzt so schreibe weiß ich doch selbst nicht ob ich mit der Behauptung falsch oder richtig liege. Ich für meinen Teil werde mich in allen Belangen anderen Menschen weiterhin öffnen und versuchen nicht über ihre Meinungen zu urteilen. Somit kann ich getrost sagen, dass ich eine Meinung vertrete, die immer wieder viele andere beeinhaltet. Denn kein einziger Mensch auf dieser riesen großen Erde weiß, was wirklich real und vor allem was richtig und falsch ist.
Steinigt oder verurteilt mich. Aber mir geht da so dermaßen gegen den Strich Menschen zu beobachten, die denken, dass sie den einzig richtigen Weg gehen. Es gibt soviele richtige Wege, dafür gibt es noch nicht mal eine erfundene Zahl. Und jeder einzelne Weg sollte anerkannt und der Unbekannte respektiert werden! «
Und, bei Rudi Carell hat es geheißen: das wäre ihr Preis gewesen...
...das wäre mein Kommentar gewesen
OK, Du machst im Brainstorming das Gulasch. Ich brainstorme dann ein paar Nudeln oder Pommes dazu
Hm, Sicherheit. Geld ist nur ein Symbol. Und die Anhäufung von Geld ist wohl nicht viel anders als die Anhäufung von anderen Dingen auch. Kornspeicher, Nahrungsmittel, nimm etwas beliebiges. Solange etwas zur Verfügung steht, solange wird das gesammelt. Es könnte ja die Zeit kommen, wo das zu Sammelnde nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser Automatismus macht zur heutigen Zeit vielleicht nicht immer Sinn. Beobachte mal Tiere, wenn ein Hamster die Backen nicht voll genug kriegt. Oder ein Hund 5 Teile gleichzeitig aufsammeln will...
Zu viel erfinden? Stimme ich definitiv nicht zu
Vielleicht umformuliert: wir erfinden zu vieles, das keinen Nutzen hat. Und: wer bestimmt dann, was einen Nutzen hat? In welchem Zusammenhang und zu welcher Zeit?
Nein, steinigen ist bei uns nicht mehr modern. Mach' ich nicht. Da wird gemobbt oder hinten rum was schlechtes erzählt. Nicht ganz Neu, das ging auch schon 1.000 oder 2.000 oder 3.000 Jahre vorher. Mit ohne Twitter und Facebook.
Hm, "den einzig richtigen Weg gehen". Den einzig richtigen Gedanken denken. Das beste XYZ haben. Recht einfaches Problem: bei vielen Dingen gibt es unterschiedliche "beste" Möglichkeiten. Gleichzeitig.
Wir stecken so tief im Dualismus (gut/schlecht, richtig/falsch), da kann, wenn doch Deine Meinung eine andere als meine ist, Deine Meinung nur falsch sein? Weil, meine Meinung muss doch wohl richtig sein, sonst hätte ich die doch nicht. Ich kann doch schließlich selbst denken...
... den Teil hake ich mal vorerst unter 'das ist eben so' ab. Da bin ich zwar teilweise um Änderungen bemüht, mit viel Glück spüren dann meine Urenkel was von (positiven) Änderungen.
Was auch schon wieder ad absurdum geführt werden kann: die Änderungen, die wir Heute als positiv für die Zukunft anschauen, diese Änderungen können eben in der Zukunft genau das Falsche sein. Negativ.
Wir wissen es nicht
Deshalb haben wir ein großes Gehirn. Mit unvollständigen Informationen Entscheidungen treffen. Die, ganz seltsam, richtig oder falsch sein können. Beim *zurückblicken* ist die Erkenntnis "das ist falsch gewesen" recht einfach. Andersrum, vorausschauend, dazu brauchen wir dann Nostradamus. Oder einen ganz tollen Supercomputer. Oder wir akzeptieren einfach: ne, geht nicht hundertprozentig. Und kucken wie wir damit klarkommen.
LG






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