24.07.2011

Die Kunst des Weglassens

Das war Ziel hier auf der Webseite. Das Thema vereinfachen, weglassen ist nicht ganz neu. Und es ist nicht einfach. Sehr schnell ist man wieder im Trott: "Mehr" davon, dann wird's auch besser.

Beim Mittelstandscoach habe ich einen älteren Artikel zum Thema "Weglassen" entdeckt. Datum des Artikels? Weiß ich leider nicht. Die Befragung fand jedenfalls im Jahre 2008 statt.

An der Aktualität hat sich allerdings nichts geändert.

Ein paar kurze Auszüge:

Starke Marken verfügen über die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. So sind junge Marken wie Google oder Bionade streng auf Einfachheit getrimmt. Eingeführte Marken wie Geox oder Apple achten dogmatisch darauf, nicht zu breit oder kompliziert zu werden.

Über das Beispiel Google mag man die Nase rümpfen. Google Buzz, jetzt Google+? Und alles einfach? Nun, schauen Sie sich die Startseite der Suchmaschine Google an. Viel einfacher geht nicht.

(Es gab mal einen kurzen Versuch da mehr Leben, Bilder einzubringen. Das Geschrei der Leser war schnell, groß und laut grinning smiley )

Beim folgenden Auszug ist die Fettmarkierung von mir:

Dabei gibt es allerdings kaum Produkte oder Dienstleistungen, die aus Sicht der Befragten das Leben wirklich einfacher machen: 31 Prozent geben an, dass Internetshopping und Onlinebestellung das Leben erleichtern.

Es folgen Autos mit 21 Prozent und Computer mit 18 Prozent. Mobiltelefone folgen erst mit elf Prozent an vierter Stelle.

Bei der Frage nach der Einfachheit ausgewählter Produkte bzw. Aktivitäten liegen Bankgeschäfte und der Wechsel des Telefon- bzw. Stromanbieters ganz hinten: Lediglich 19 Prozent halten den Wechsel des Telefon- bzw. Stromanbieters für einfach, bei Bankgeschäften sind dies 26,5 Prozent.

Auch die Antwort auf die Frage, wie viele der Funktionen eines GeGerätes die Anwender tatsächlich nutzen, ist ernüchternd: Bei Haushaltsgeräten werden immerhin 64 Prozent der Funktionen genutzt. Das Ende der Fahnenstange bilden Handys, bei denen 42 Prozent der Funktionen genutzt werden.

Im Durchschnitt sind also 40 bis 60 Prozent der Funktionen bei vielen Geräten überflüssig.

So ein Gedanke:

  • Wenn 40 bis 60 Prozent der Funktionen von Geräten überflüssig sind, gilt das dann für den Internetauftritt auch? happy smiley

Link zum Originalartikel: Die Kunst des Weglassens


Fotos Flickr: David Keyzer

Was meinen Sie?


Name (Ja, muss sein)

E-mail (Notwendig, wird nicht angezeigt)

Internetauftritt / Blog (Nur wenn Sie möchten)



Mit dem "Zeit-sparen" sind wir recht oft sehr gestresst...