snuff ≡

schnupftabak und so

Got Snuff? Plenty! Oder "Schnupftabak in ausreichenden Mengen"

Countryside

Exakt vor 11 Monaten hat meine Nicht­rau­cher­kar­rie­re begonnen.

Hilfs­mit­tel dabei? EZigarette, einfach, EVOD. Und ein moderneres Gerät würde ich heute auch nicht auswählen – ich mag zu viel Technik nicht so besonders.

Falls sich jemand darüber wundert, warum ich denn vorwiegend über Schnupf­ta­bak schreibe, dann lässt sich das recht einfach erklären: ich dampfe nicht mehr. Weil ich auf Nikotin nicht verzichten will habe ich die “Ni­ko­tin­quel­len” gewechselt. Und Tabak, Schnupf­ta­bak und Kautabak, enthält eben Nikotin.

Ich gehöre somit zu den Menschen die sich, mit Hilfe der EZigarette, das Rauchen abgewöhnt haben. Und nach 6 Monaten habe ich mir dann eben auch gleich noch das Dampfen abgewöhnt. Wenn ich, ab und zu, einen Blick in ein Damp­fer­fo­rum werfe, dann bin ich damit eher eine Ausnahme. Also darauf bezogen, dass ich die EZigarette wirklich nur zur Rau­cher­ent­wöh­nung verwendet habe.

In­ter­es­sant für mich sind rück­bli­ckend 3 Dinge:

Zum Punkt 3) könnte man endlose Dis­kus­sio­nen starten. Was ich nicht vorhabe, das Gesagte ist ganz einfach das, was ich beim “Entzug” empfunden habe. Meine Meinung. Und eine Meinung hat, sollte bekannt sein, keinen Anspruch darauf, dass es sich um eine grund­le­gen­de Wahrheit handeln würde. Sonntags, beim Blo­g­Ar­ti­kel schreiben, war das Gefühl, dass etwas fehlt, noch 2 Monate vorhanden. Was mit an Sicherheit grenzender Wahr­schein­lich­keit eben nicht am Ni­ko­tin­man­gel gelegen hat. Vielleicht sollte der Begriff “Ni­ko­tin­Sucht” wirklich aus dem Sprach­schatz entfernt werden.

Aber “wahr” ist eben auch das, was oft genug wiederholt wird. Das betrifft auch ver­schie­de­ne, oft wie­der­hol­te, Aussagen rund um das Nikotin. Dass in Stress­si­tua­tio­nen eben der Griff zur Zigarette durch den Griff zur Schnupf­ta­bak­do­se ersetzt wurde, eben eine “Sucht­ver­la­ge­rung”, das kann schon sein. Und wenn schon: die veränderte Form der Ni­ko­tin­auf­nah­me ist jedenfalls wesentlich weniger schädlich als rauchen. Wobei ein Spa­zier­gang im Wald, wer hätte das gedacht, gesünder ist. Nix neues, auch darüber braucht nicht sonderlich viel diskutiert zu werden.

So geniesse ich am Sonn­tag­vor­mit­tag eben “Waldboden”. Eine Be­schrei­bung, wie denn die Mar­schall­schne­cke, nicht sauciert, schmeckt und riecht hatte ich mal irgendwo gesehen und ich finde die Be­schrei­bung ganz passend. Das ist eben (Kau-)Tabak pur. Mag nicht jeder. Auch der Sonntag, wie die anderen Tage auch, hat mit einer Prise White Elephant begonnen. Indischer Schnupf­ta­bak. Fein, trocken, nicht aro­ma­ti­siert und recht stark. Damit man in die Gänge kommt. Den Stoff würde ich Anfängern allerdings nicht empfehlen ☺

Und nebenher stöbere ich mal wieder im Web und suche In­for­ma­tio­nen rund um das Thema THR. Die meisten In­for­ma­tio­nen zum Thema sind allerdings in Englisch. Das gilt für die nach­fol­gen­den Links dann auch:


P.S.: Wos Irish Toast No 22 ist in (aus­rei­chen­den ☺) Mengen unterwegs. ½ Drum, das sind 227 Gramm. Um die Wartezeit zu über­brü­cken gönne ich meiner Nase zum Beispiel “Irish D” von Gawith & Hoggarth. Das ist auch ein Toast. “Toast”, das ist ein in einer Kup­fer­pfan­ne gerösteter Tabak. Dadurch wird das Aroma nussig/butterig, meistens jedenfalls. Beim Irish D überwiegt allerdings ein etwas säu­er­li­ches Aroma, ungewohnt aber sehr in­ter­es­sant. Für mich wäre das kein Snuff für jeden Tag aber zwi­schen­durch eine angenehme Ab­wechs­lung. Der Tabak ist recht hell, recht trocken und recht fein.

Und noch kurz zum Titel des Artikels, der Teil mit “Schnupf­ta­bak in aus­rei­chen­den Mengen”: wann genau meine nächste Bestellung rausgeht, das weiß ich nicht sicher. Auf keinen Fall darf mein Schnupf­ta­bak­la­ger auf unter 300 Gramm Schnupf­ta­bak fallen! Wenn der Irish Toast von SG eintrifft, dann dürfte der Bestand bei so etwa 750 bis 850 Gramm liegen. Weniger als ein Kilo.

Wir wollen ja nicht gleich über­trei­ben ☺


impressum
home