snuff
[ Zum Kotzbrocken ... ]

Zum Kotzbrocken mutiert?

Hm. Ja. Dampfen. Statt Rauchen. Und irgendwie sollte der Ni­ko­tin­spie­gel ja eine bestimmte Höhe haben. Weil das Nikotin ja ein Sucht­mit­tel ist.

Soweit die Theorie.

Wenn es al­ler­dings Liquids, das Nachfüll-Dingens für die EZi­ga­ret­ten, mit Nikotin gibt, dann sollte das kein allzu großes Problem sein? Was aber Mit­men­schen, besonders Raucher, nicht davon abhält, dass alles was nicht den Wünschen ent­spre­chend abläuft eben dem Wechsel zum Dampfen zu­ge­schrie­ben wird. Kom­pli­zier­ter Satz. Noch kom­pli­zier­ter wäre das in Latein: “post hoc, ergo propter hoc”. Was so viel wie “nachdem, also in Folge dessen” bedeutet. Wenn einer vom Ta­bak­rauch zum Dampf wechselt und, ver­meint­lich, in einer Situation ein Kotz­bro­cken ist, dann ist der – lo­gi­scher­wei­se – ein Kotz­bro­cken weil er vom Ta­bak­rauch zum Dampfen ge­wech­selt hat.

Oder so.

Die Welt ist manchmal nicht ganz so einfach wie wir uns das vor­stel­len. Dinge sind kom­pli­ziert oder gar komplex. Bei­spiels­wei­se besteht die Mög­lich­keit, dass in einer XY-Situation jemand zum Kotz­bro­cken mutiert und das völlig un­ab­hän­gig davon ist ob er nun raucht oder geraucht hat oder in Zukunft rauchen will. Oder auch nicht. Wenn ich mir die Welt – auf meine mir eigene Art – betrachte und dabei fest­stel­le, dass bisher alle Menschen die ich ken­nen­ge­lernt habe in einer be­stimm­ten Situation zum Kotz­bro­cken mutieren können, dann lässt das, un­zwei­fel­haft, den Schluß zu: ja, auch ich bin manchmal ein Kotz­bro­cken.

Das gehört so. Und hat mit der “Dampfe”, also der EZi­ga­ret­te, nix zu tun.

Ausnahmen be­stä­ti­gen die Regel

Da die Vorräte an Liquid in­zwi­schen zur Neige gehen, und das Päckchen seinen Weg noch nicht bis auf die Höhen der Schwä­bi­schen Alb gefunden hat, ist die Lage momentan etwas an­ge­spannt. Kleinere Hams­ter­käu­fe, bei Penny getätigt, können zwar zum Strecken be­stimm­ter Sub­stan­zen (hier: Liquid) verwendet werden. Al­ler­dings ist das Gebräu nicht besonders ge­halt­voll. Es ist sehr wohl denkbar, dass mein Ni­ko­tin­spie­gel die letzten zwei Tage etwas zu schnell ab­ge­sun­ken ist. Schön für die Ar­beits­kol­le­gen wenn der Kotz­bro­cken sich im Urlaub befindet, wegen der selbst­ver­schul­de­ten ver­spä­te­ten Be­stel­lung mit sich selbst hadert und ansonsten Unsinn im Blog ver­brei­tet. Weil bloggen, zumindest theo­re­tisch, die Mög­lich­keit bietet mehrere Menschen gleich­zei­tig an­zu­spre­chen. Al­ler­dings, so viele Besucher habe ich nicht, im Moment sind SIE der einzige Leser.

Hm, wo war ich…

Ach ja, beim

Ni­ko­tin­ge­halt von (E)Liquids

Darüber ist auch schon viel (ab)ge­schrie­ben worden. Starker Raucher gewesen? 18mg. Eine Schachtel am Tag? 12 mg. Das Leben kann so einfach sein. Übrigens ist mit “Schachtel” eine Packung Zi­ga­ret­ten gemeint. Sollten Sie den Begriff in einem anderen Zu­sam­men­hang verwenden ist viel­leicht sogar das 24mg “Extra-strong” an­ge­bracht? Wobei ich selbst mich die nächsten Tage und Wochen so zwischen 12mg und 18mg ein­pen­deln werde und, fällt mir noch ein, bei 18mg oder 24mg könnte der Satz “sind sie zur stark…” Ver­wen­dung finden.

Mehr als 18mg erscheint mir per­sön­lich aber als zu heftig. Ne, muss nich. Bei Vielen, so habe ich das in ver­schie­de­nen Foren gelesen, ist ohnehin ein Liquid mit 0mg Nikotin im Visier. Also angepeilt. Das Ziel.

Ansonsten gilt: aus­pro­bie­ren. Über 0 bis 18 habe ich schon alles gelesen. Die 24mg findet man als Angabe häufiger in USA-Blogs, bei uns in Good Old Germany ist das wohl nicht so ver­brei­tet.

Mi­schungs­an­tei­le VG / PG

Können Sie nix mit anfangen? Macht nix, das konnte ich bis vor kurzem auch noch nicht. VG ist “Vegetable Glycerin”, pflanz­li­ches Glycerin. Dick­flüs­sig, süsslich, macht viel Dampf. Und schluckt ein bisschen Aroma. PG ist “Pro­py­lengly­col” oder 1.2 Pro­pan­di­ol. Das was in Ne­bel­ma­schi­nen, bei­spiels­wei­se in der Disko, verwendet wird. Und, habe ich nicht nach­ge­prüft, auch in Asthma-Sprays. PG ist dünn­flüs­si­ger, weniger süsslich, im Hals den Zi­ga­ret­ten ähnlicher. Das “haut mehr rein”. Die Dampf­wol­ken sind bei PG aber kleiner, Wölkchen ist viel­leicht passender.

Wenn nun PG im Hals der Zigarette ähnlicher ist, es kratzt viel­leicht ein bisschen im Hals und der Druck in der Lunge erinnert an dunklen schwarzen Tabak, dann kann wohl das Nikotin etwas niedriger gewählt werden. Mög­li­cher­wei­se. Aber auch das muss aus­pro­biert werden und ist Sache des per­sön­li­chen Ge­schmacks.



P.S.: Die meisten Stan­dard­mi­schun­gen enthalten etwa 55 Prozent PG und 35 Prozent VG. Was meiner Meinung nach nicht unbedingt etwas mit dem best­mög­li­chen Ge­schmacks­er­leb­nis zu tun haben muss: die meisten Ex-Raucher kommen viel­leicht ohne die “Wölkchen” nicht ganz klar? Die 55 Prozent + 35 Prozent von etwas weiter oben ergeben natürlich nur 90 Prozent. Der Rest wird meist mit Wasser ergänzt.



Das Thema Ezi­ga­ret­te / dampfen hat sich ja, für mich, schon seit einer geraumen Zeit erledigt. Meinen Ni­ko­tin­spie­gel reguliere ich haupt­säch­lich mit Schnupf­ta­bak und manchmal Abends mit Kautabak. Am Wo­chen­en­de ein “Kombi” aus den genannten Nikotin ent­hal­ten­den Ta­bak­stof­fen ☺


 ≡ 

impressum / datenschutz