Schwerwiegend: tickt nicht richtig

Spartanische Gedanken über Minimalismus, Bloggen, Design und Sonstwas

"Paparazzi"

September 2014

Schöne Tour am Samstag, knapp 50km Gesamtstrecke

WaeltiJedenfalls ist es generell mit Vorsicht zu genießen, wenn Sohnemann mit der Spiegelreflex bewaffnet durch die Gegend pirscht.

Auch bei uns in der Gegend gibt es sehr schöne Dinge zu sehen. Von Irndorf gab es einen kurzen Abstecher auf den Gnadenweiler. Mittagessen im Kapellenblick. Der Blick, der ist auf die Kapelle "Maria-Mutter-Europas". Sehr interessante Gestaltung. Ein bisschen Kontrast zwischen historisch und Moderne. In der Nähe gibt es noch einen 2,2km langen Rundweg an Wegkreuzen, Aussichtspunkten und Bildstöcken vorbei.

Ach,

ich bin übrigens nicht besonders traurig, dass hier im Blog die Bilder generell auf "Retro" getrimmt werden. Es ist somit, Gott sei Dank, nicht zu sehen: die Farbkombination meiner Bekleidung war, hm, irgendwie interessant :-D

auf der Flucht?Auf der Flucht?



Nein, das war nicht unbedingt eine Flucht vor der oben erwähnten Spiegelreflexkamera. Das war der Nachhauseweg, 20km sind da noch zu bewältigen.

Schönes Wetter, gutes Mittagessen, nette Unterhaltung mit den Kids. Ganz einfach ein schöner Tag.



Ein bisschen Lesestoff für das verbleibende Wochenende habe ich leihweise vom Sohn mitbekommen.

Natalie Knapp, "Der Quantensprung des Denkens".

Worüber ich, verständlicherweise, noch nicht viel sagen kann. Da ich aber "Kompass neues Denken" bereits kenne, steht fast schon sicher fest: es wird mir gefallen.

Vielleicht schreibe ich da mal was drüber. Oder so.




Es ist wie es ist - was machen wir daraus?

September 2014

Es ist, wie es ist.

Mönch Das ist eine unumstössliche Wahrheit, es gibt nix darüber zu diskutieren. Vielleicht zeichnet den Minimalisten aus, dass er versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Weil eben die Situation so ist, wie sie ist.

(Ich habe mich nur darüber gewundert, dass es zum Suchbegriff "es ist wie es ist" AND "was machen wir daraus" nur 2 Treffer bei Google gibt.)



Soll ich ein Blog machen?

September 2014

GeduldDie Frage "soll ich bloggen" stellt sich für mich ja nicht wirklich, ich blogge schon. Ansonsten gibt es meiner Meinung nach eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die schlechte Nachricht zuerst:

Nein, Sie sollten nicht bloggen!

Betrachten Sie ganz kurz den wartenden netten Herrn auf dem Bildchen rechts. Im Moment sind keine Kunden da, deshalb wartet der Herr. In der Zwischenzeit könnte er Twittern oder sonst im Bereich Social Media aktiv sein. Dazu gehört auch die Möglichkeit, so mal zwischendurch einen Blogartikel zu schreiben.

Jedoch..

Bloggen bringt nix!

Für den netten Herrn, der auf Kundschaft wartet, bringt das nix. Vermutlich. Und das gilt in vielen anderen Bereichen, auch außerhalb Indiens, auch: so schnell und einfach wird durch ein Blog kein "Kundenstrom" erzeugt. Rein theoretisch ist das vielleicht möglich, es gibt zu dem Thema ja unzählige (Blog..)Artikel, Anweisungen, Anleitungen und Tipps. Wie Sie ganz sicher, vermutlich sogar in ganz kurzer Zeit, erfolgreich bloggen können.

Das wird in vielen Fällen möglicherweise nicht funktionieren. Irgendeinen Grund für die vielen nicht bloggenden Handwerker und kleinen Unternehmer könnte es schon geben. Auch besteht ein gewisser Erklärungsbedarf dafür, weshalb viele Blogs zwar existieren und nur aus einem einzigen Artikel bestehen. ("Hallo Welt!")

Weil die Anderen das auch so machen.

Also: in dem Fall "bloggen". Es gibt schon noch das eine oder andere aktive Blog. Trotz Twitter, Facebook, Youtube und WasWeißIchNochAlles. Unter einem aktiven Blog verstehe ich in dem Zusammenhang ein Blog, bei dem wenigstens alle 3 Monate ein Artikel erscheint. Einschränkend vielleicht noch: ein nicht automatisch erstellter Blogartikel. Und, als weitere Einschränkung, ein Artikel der nicht bereits in der 17.381ten Kopie im Internet zu finden ist.

Generell finde ich die Begründung "weil die Anderen das auch machen" irgendwie bescheuert. Aber, zugegeben, ich bin da halt recht hart.

Also nochmal: wenn Sie nicht aus eigener Überzeugung ein Blog "machen" wollen, sondern nur, weil andere Menschen in Ihrer Umgebung das so machen, dann lassen Sie das vielleicht besser.

das positive am Bloggen.

Sie sollten bloggen, wenn Sie ausprobieren wollen wie bloggen geht. Das ist zwar jetzt ein bisschen tautologisch (und das ist ein scheiß Fremdwort), aber das macht nichts.

Sie sollten bloggen, wenn Sie nicht ein exakt definiertes Ziel in einer exakt definierten Zeit erreichen wollen.

Wie im richtigen Leben kommt es auch beim Bloggen oft anders, als man denkt. Dinge entwickeln sich in eine andere Richtung, es kommen neue Interessen dazu und was mal ganz wichtig war fällt vielleicht weg. Weil es uninteressant geworden ist. Beispielsweise weil der Blogartikel nicht gefunden wird, wenn schon X Mitbewerber auch zu dem Thema schreiben.

Es gibt auch Blogartikel, die gefunden werden könnten.. ..eine Suchwortkombination wie "in Salzlake eingelegte und mit Zitronen verfeinerte Räucherfische" erscheint zwar bei Google recht weit oben. Aber: keiner sucht nach "in Salzlake eingelegte und mit Zitronen verfeinerte Räucherfische".

Unter anderem deshalb, weil der durch das Räuchern enstandene Rauchgeschmack durch die Salzlake ausgewaschen werden würde. Außerdem können Menschen nicht nach einem Begriff oder einer Begriffskombination suchen, von dem die Menschen gar nicht wissen, dass es diesen Begriff gibt. Oder so.

Langer Rede kurzer Sinn:

Wenn Sie experimentierfreudig sind, dann sollten Sie vielleicht bloggen. Wenn Sie nicht experimentierfreudig sind, dann wohl besser nicht.

» Keines Menschen Kenntnis kann über seine Erfahrung hinausgehen. «
John Locke



Funktion vor Form. Oder: "Hauptsache es sieht gut aus?"

September 2014

"Gibt es das Rad auch in ganz sauber?"

Arbeiter Das war teilweise der wichtigste Kommentar zum neuen Fahrrad. Wohlgemerkt: das ist täglich im Einsatz, hat in der ersten Woche 200 km hinter sich gebracht und die Schotterwege von und zur Arbeit sind eben nicht ganz trocken.

Das ist so ähnlich, wie wenn bei Rädern und Reifen die Amazon Bewertungen zuerst mal das tolle Design erwähnen. Das (das tolle Design) ist mir oft schnurzpiep. Also: egal. Ebenso wie der Hinweis, dass hier im Blog viel zu wenig Bilder drin sind :-D

Das Blog funzt. Das Rad auch. Beides ist technisch OK und einfach zu bedienen. Wem das dann nicht reicht, wem das Aussehen so besonders wichtig ist: die Welt ist voll von toll gestylten Design Artikeln. Und es gibt jede Menge toll gestylte Design-Fahrräder zu kaufen.

Ach, das Fahrrad .. ..ist übrigens ein Crossrad. So eine Mischung von Mountainbike und Treckingrad. Und als Notfall-Regenbekleidung habe ich keine sehr teure (Design)Regenjacke mit dabei. Ganz altmodisch einen Poncho. Den ich, darüber bin ich nicht traurig, noch nicht ausprobieren musste.

Empfehlungen zu Rädern und Bekleidung hängen übrigens ganz stark davon ab, wo nach den Empfehlungen geschaut wird. Was Regenbekleidung angeht: in MTB Foren werden fast ausschließlich Regenjacken empfohlen. Wenn Sie sich in einem RadReiseForum umschauen, dann liegt vermutlich der Poncho vorne.

Jeder so, wie er mag? Oder so.



Radfahren. Im Moment wichtig, Blog Artikel schreiben etwas weniger ..

September 2014

Hm, Radfahren. Darüber habe ich schon einige Artikel geschrieben. Allerdings hat sich die letzten Wochen und Monate zu dem Thema einiges geändert..

..vor allem meine Einstellung.

Staiger Daytona Crossrad Das mit dem Hollandrad wäre vermutlich nicht die bestmögliche Lösung gewesen. Dazu ist es in und um Meßstetten (und dem Heuberg) dann doch etwas zu "hügelig". Die Höhendifferenz zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsort beträgt immerhin so etwa 250 Meter. Auf 8 Kilometer Streckenlänge verteilt ist das schon eine Hausnummer. Auch und gerade für einen älteren Herrn.

Jedenfalls habe ich mich dazu überreden lassen, das vom Arbeitskollegen ausgemusterte MTB zu probieren. Das hat viel Spaß gemacht und nach etwa 800 Kilometern ist dann die Entscheidung gefallen, dass ich mir doch ein neues Fahrrad kaufe. Ein bisschen Adenauer, was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern. (Wobei es im Originalzitat glaub' eher um den Schnee von gestern ging.)

Das Teil ist sehr hoch geworden. Der Einstieg bei einem Damenmodell wäre wohl etwas ältereherrenfreundlicher gewesen. Nach reiflichen Überlegungen ist es aber ein Herrenmodell geworden:

Damenräder gibt es meistens nicht in der selben Größe wie Herrenräder. Etwas kleiner, macht auch Sinn. Die Damen sind, wenigstens im Durchschnitt, doch nicht ganz so lang wie die Herren. Und auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Denn: natürlich gibt es große Frauen. Bloß nicht ganz so viele.

Die Geometrie bei Damenfahrrädern ist auch ein bisschen von den Herrenrädern verschieden. Auch das macht Sinn: Frauen haben im Verhältnis zur Körpergröße meistens recht lange Beine. Was schön anzuschauen ist und eben beim Fahrrad ein bisschen eine andere Geometrie erfordert. Weil der Oberkörper halt kürzer ist gilt das auch für die Strecke zwischen Sattel und Lenker. Die ist beim Damenrad auch kürzer.

Viele Gänge hat das neue Rad. Also: deutlich mehr als ein Hollandrad. 27 sind das geworden, mit einer Shimano Deore Schaltung realisiert. Funzt mehr als zufriedenstellend. Wegen der örtlichen Gegebenheiten, das bergige rund um Meßstetten, habe ich das kleine Kettenblatt vorne ausgetauscht: 22-36-48. Im Original ist das Daytona mit 26-36-48 bestückt.

Der Wechsel vom kleinen Kettenblatt ist schon extrem aber es funktioniert recht gut. Lediglich beim zurückschalten ist ein bisschen Achtsamkeit geboten: auf den hinteren Ritzeln sollte die Kette auf dem 3ten oder 4ten Ritzel liegen. Dann funzt das. Wenn die Kette auf dem ersten oder zweiten Ritzel liegt ist eben die Kette beim Runterschalten auch schon abgesprungen. Für Technikfanatiker ist das vielleicht ein Problem, ich komme damit zurecht.

Radfahren macht Spaß, den Weg zur Arbeit lege ich nun seit mehreren Wochen täglich nur mit dem Rad zurück. Am Wochenende wird es auch nicht langweilig, Mallorca kenne ich nicht.. ..und viele Dinge in nächster Umgebung auch nicht. Was sich ja nun so nach und nach ändert. Und die Fitness ändert sich auch.



Was beim Blog Design nicht geht ..

August 2014

Was das Blog Design angeht: manchmal ist auch die Meinung von Anderen sehr wichtig.

( Ganz besonders, wenn die Meinung der eigenen Meinung recht ähnlich ist ;) )

-> No gos beim Blog Design

Kleiner Haken: das Blog erfüllt meine Geschwindigkeitsvorgaben nicht ganz. Mit über 3MB ist es doch recht satt gefüllt. Wobei > 1MB bei den Bildern ohne Veränderung der Optik eingespart werden könnten. Der Text hat mir gefallen, mit Dillo (Browser, nur Text eingestellt.. ..keine Bilder) ist das auch kein Problem.

Mit meiner sonstigen Ausstattung, ich surfe mit 64KBit, kann ich das Blog nicht anschauen. Ich habe die Vorschau bei Gtmetrix.com gesehen.

Ansonsten sehe ich das Thema Blog Design inzwischen recht locker. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen und über Geschmack läßt sich nicht streiten. Seiten die ich recht schnell verlasse sind für Andere vielleicht genau das Gesuchte?

Jeder so, wie er mag. Oder so.




Stichworte

Archiv Statisch ... aktuelles(3) alltag(17) bloggen(14) cms(2) das wesentliche(4) design(11) geschichten(2) kreativ(4) minimalist(12) nachdenklich(8) oder so(10) querdenker(4) radfahren(7) technik(4) verschiedenes(5) wordpress(4) ziele setzen(1)




Anfang | 'Ich' | Impressum | SEO