Schwerwiegend: tickt nicht richtig

Spartanische Gedanken über Minimalismus, Bloggen, Design und Sonstwas

Was beim Blog Design nicht geht ..

August 2014

Was das Blog Design angeht: manchmal ist auch die Meinung von Anderen sehr wichtig.

( Ganz besonders, wenn die Meinung der eigenen Meinung recht ähnlich ist ;) )

-> No gos beim Blog Design

Kleiner Haken: das Blog erfüllt meine Geschwindigkeitsvorgaben nicht ganz. Mit über 3MB ist es doch recht satt gefüllt. Wobei > 1MB bei den Bildern ohne Veränderung der Optik eingespart werden könnten. Der Text hat mir gefallen, mit Dillo (Browser, nur Text eingestellt.. ..keine Bilder) ist das auch kein Problem.

Mit meiner sonstigen Ausstattung, ich surfe mit 64KBit, kann ich das Blog nicht anschauen. Ich habe die Vorschau bei Gtmetrix.com gesehen.

Ansonsten sehe ich das Thema Blog Design inzwischen recht locker. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen und über Geschmack läßt sich nicht streiten. Seiten die ich recht schnell verlasse sind für Andere vielleicht genau das Gesuchte?

Jeder so, wie er mag. Oder so.



CMS: Wenn die Lösung das Problem ist

August 2014

"Wenn die Lösung das Problem ist", das ist unter anderem ein Satz aus einem Vortrag von Paul Watzlawick. Findet sich bei Youtube, ist interessant.

Allerdings muss "man" den Vortrag nicht kennen. Höchstwahrscheinlich kennen mehr als 40 Millionen Bundesbürger den Vortrag nicht. Falls das für Sie also auch zutrifft: machen Sie sich nix draus.

Ebenso ist es nicht unbedingt wichtig, wenn Sie die beiden Systeme aus meinem letzten Artikel nicht kennen. Es ging um Chronicle (als Blogsystem) und Nanoc (für die "anderen" Seiten).

Ich habe Spass am Experimentieren. Und manchmal bin ich eben dagegen. Beinahe schon aus Prinzip. Und in manchen Artikeln nehme ich eben Wordpress ein bisschen auf die Schippe ;)

Ich hinterfrage vieles und damit eben auch die Aussage, dass Joomla oder Wordpress die einzige Möglichkeit sind um Blogs oder Internetseiten zu erstellen. Was so natürlich nicht stimmt, auch wenn es in manchen Artikeln im WWW so klingt.

Wenn Sie das Problem nicht haben, dass Ihnen Wordpress zu groß / zu langsam / zu unsicher ist, dann ist das ganz OK. Das System ist schließlich mehr als brauchbar und für beinahe jeden Zweck einsetzbar. Mir ist es ein paar Nummern zu groß und beinahe "zu flexibel". Lassen Sie sich daran nicht stören. Wenn Sie mit Wordpress zufrieden sind, dann freut mich das. Machen Sie (wenn selbst gehostet) regelmäßig die Updates - wegen der Sicherheit - und gut is'.

Einen schönen Sonntag!



CMS ohne Datenbank. Oder: "Dinge, die die Welt nicht braucht", jedenfalls nicht unbedingt

August 2014

Hm, ja. CMS ohne Datenbank.

Hm.

Mönch Vermutlich finden Sie hier nicht das, was Sie suchen.

Hier sind momentan nur 2 Systeme im Einsatz. Chronicle für das Blog und Nanoc für den Rest.

Mit beiden Systemen kann ich Inhalte verwalten. Also in gewisser Weise managen. Und weil Inhalte im Englischen eben "Content" heißt sind beide Systeme auch CMS Systeme. Sehr primitive Systeme, zugegeben. Aber das ist genau das was ich möchte.

Beide System erzeugen statische Seiten, deshalb ist das Blog und die Seite seeehr schnell. Sicher ist das auch, es gibt nix dynamisches was von Außen manipuliert werden kann. Es gibt eben nur statische HTML Seiten.

Die Wahl auf Nanoc war nicht ganz einfach: es gibt etwa 240 unterschiedliche Systeme um statische Seiten zu generieren. Viel Auswahl bedeutet nicht unbedingt viel Spaß und viel Freiheit - in erster Linie erschwert das die Auswahl. Die Qual der Wahl!

Pelican, Blogofile, Jekyll, Hyde und viele andere mehr stehen zur Auswahl. Einige davon habe ich getestet. Und bei vielen bin ich schon an der Installation oder kurz danach gescheitert. Seltsam finde ich auch, dass viele dieser "einfachen" Systeme 80MB auf der Platte belegen und viele zusätzliche Module brauchen, die natürlich die Arbeit und somit das Leben vereinfachen. Oder eben auch nicht: ich finde das zu groß und zu kompliziert.

Die Entscheidung für Nanoc ist auch deshalb gefallen, weil ich das Layout vom Blog innerhalb von 15 Minuten auf die Seite übertragen konnte. Ich kann ein bisschen HTML, das hat ausgereicht. Bei vielen anderen Systemen wird für das Template/Layout wieder ein zusätzliches Modul benötigt. Was natürlich die Möglichkeiten eines Templates in unendliche Höhen treibt und gleichzeitig eben das Template für den Laien unlesbar macht. Wie gesagt, einfach geht anders.

Pelican ist auch ganz leicht zu installieren. Die Optik ist gelungen, Bloggen ist nach wenigen Minuten möglich. Aber: ich mag keine Programme bei denen der Titel generell auf den aktuellen Artikel verlinkt. Automatisch. Warum soll ich auf den aktuellen Artikel verlinken, da bin ich doch schon wenn ich den Artikel lese? Außerdem ist bloggen recht einfach möglich.. ..eine einfache HomePage erstellen ist dann doch etwas komplizierter.

Andere Systeme erzeugen 3 MB Daten im Ausgabeverzeichnis. Oder mehr. Wohl gemerkt: mit EINEM Testartikel der nur aus Text besteht. Die ganzen JavaScripts, Bilder, Buttons und BlaBlaBla.. ..das benötigt eben Platz.

Oder so.

Fazit:

Ich spiele ein bisschen mit Nanoc rum, freue mich über die relativ einfache Bedienung und werde die ganzen Möglichkeiten des Systems wohl nie ausreizen. Allerdings werde ich dazu auch nicht gezwungen.

Falls Sie Fragen zu Nanoc haben, schicken Sie bitte eine kurze EMail. Antwort garantiert.

Zum Thema "statisch" im Zusammenhang mit der Internetseite gibt es vorwiegend englischsparchige Informationen. Die folgenden Links sind (leider) alle auf Englisch. Bei der Auswahl "statische HTML Generatoren für Blog / Wiki / Internetseite" war für mich hilfreich:

Steve Kemp, Static Site Generators

Die wichtigste Seite für mich. Steve ist der Programmierer von "Chronicle", das hier im Einsatz ist. Und auf Grund der Aufstellung habe ich dann auch Nanoc gewählt. Letztendlich.

Static Site Generators

Auf der Seite ist die Gliederung interessant.

* Seitengeneratoren nach Programmiersprache
* Seitengeneratoren nach Format

Das könnte (für Sie?) bei der Auswahl eines passenden Generators wichtig sein.

StaticSiteGenerators

Eine riesige Liste, alphabetisch sortiert. Hier können Sie aus 291 verschiedenen Generatoren wählen. Was allerdings genau das, das Auswählen, für Manche erschwert. Jedenfalls ging es mir so.




Ein weißes Blatt Papier

August 2014

Bei Adam und Eva anfangen - das wäre wesentlich einfacher gewesen..

 aufräumen Das Design hier im Blog hat jetzt nicht mehr besonders viel mit "Gestaltung" zu tun. Irgendwie, auch ein bisschen eingebildet, habe ich das Weglassen zur Kunst erhoben.

Aber..

..das wäre alles auch viel schneller, einfacher, effizienter gegangen. Sofern man auf die Effizienz gesteigerten Wert legt, was ich nicht tue. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Weglassen. Und die Erkenntnis, dass in manchen Fällen ein Neubeginn einfacher ist als rumbasteln, hilft vielleicht bei manchen Dingen in der Zukunft.

Oder auch nicht.

Es muss ja erstmal das passende Problem auftauchen. Und gleichzeitig sollte in dem Bereich zwischen den Ohren die Erkenntnis reifen, dass dieses vorhandene Wissen auf die neue Situation anwendbar ist. Ein bisschen wie in der Schule, wo es heißt, dass nicht für die Schule sondern das Leben gelernt wird. Und obwohl das Eine oder Andere noch aus der Schulzeit im Kopf vorhanden ist.. ..nutzbar ist nicht all zu viel davon.

Sei's drum.

Nebenher habe ich noch ein bisschen am "responsiven" Design gewerkelt. Dass also das Blog auf verschiedenen Geräten in etwa gleich gut (oder schlecht) dargestellt werden kann. Das ist bei so einem simplen Design kein großer Aufwand. Abhängig von der Auflösung des Anzeigegerätes verändere ich die Schriftgröße. Die Breite des Blogs ist nicht fest an Pixel gebunden sondern eben an die definierte Schriftgröße. Und die Bilder werden bei niedrigen Auflösungen ein bisschen schmaler dargestellt. Das ist schon alles. Recht rustikal - aber es funzt.

Bloggen macht Spaß..

..auch weil ich an der Artikelhäufigkeit ein bisschen gedreht habe. Momentan erscheinen die Artikel etwa im 7 Tages Rhytmus. Allerdings schreibe ich meistens ein oder zwei Artikel auf Vorrat. Der Druck, dass noch ganz schnell ein Artikel geschrieben werden sollte, fällt somit weg. Da ich an den Wochenenden oft mehrere Artikel schreibe ist der Puffer dann immer ein bisschen gefüllt.

Bei wirklich "aktuellen" Nachrichten wird das natürlich nicht funktionieren. Da mir aber die Nachrichten nicht wirklich wichtig sind fällt das nicht so in's Gewicht.

Die Frequenz habe ich auf 1 Artikel pro Woche (Mittwoch) geändert. Das ist jedenfalls der Plan. Über die Art der Themen bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, jedenfalls wird es persönlicher. Da passiert ja auch alle 6 bis 8 Wochen etwas unerwartetes, das lässt sich trotz intensiver Bemühungen nicht vermeiden. Planen hin oder her ;)

» Jedes Denken wird dadurch gefördert, daß es in einem bestimmten Augenblick sich nicht mehr mit Erdachtem abgeben darf, sondern durch die Wirklichkeit hindurch muß. «
Albert Einstein



To do or not to do

August 2014

Ich würde ja auch eine "Todo (To-do?) Liste" veröffentlichen. Aber: ich komm' da einfach nicht zu.

MönchMit dem "To-do" drin wurden letztes Jahr etwa 10.000 Artikel geschrieben. So jedenfalls zeigt das Google an.

Bis ich da durch bin, es werden ja auch nützliche Apps und so vorgestellt, wird etwas dauern.

Andererseits..

..bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich da wirklich so intensive Nachforschungen anstellen soll. Hm. Eher wohl doch nicht.

Neulich bin ich an einem Bienenstock vorbeigelaufen. Da ist ordentlich was los, es summt und brummt in allen Ecken. Wobei ich das mit allen Ecken nicht ganz genau weiß, ich habe vorsichtshalber nicht reingeschaut.

Jedenfalls haben die recht unterschiedliche Aufgaben. Bis auf die Königin, die legt nur Eier. Ansonsten müssen die Eier weggebracht und verstaut werden. Und wenn die Brut schlüpft, dann muss die gefüttert werden. Und wenn etwas totes im Stock ist, dann wird das rausgetragen oder einbalsamiert. Futter wird auch gesammelt und verstaut. Kommunikation gibt es, die quatschen auch über das Wetter und darüber, wo die guten Futterquellen sind. Das ist so ähnlich wie das Werbeprospekt von Aldi - mit wenig Aufwand viel bekommen. Und viele andere Dinge.

Aber, hm: Todo-Listen verwenden die Bienen nicht. Und wenn ich mir das so überlege haben die Menschen, oder halt die Vorgänger von uns, auch keine Todo-Listen verwendet. Jedenfalls nicht in dem Umfang, aber meistens gar nicht. Die konnten ja meistens nicht schreiben. Vor allem zu der Zeit, als das Schreiben noch gar nicht erfunden war.

Also etwa so:
"Menschen haben (ohne Todo-Listen) die ganze Welt besiedelt".

Ich bleibe mal vorerst dabei und konzentriere mich auf das Weglassen.
Der Teil mit dem " not to do " scheint mir außerordentlich interessant.




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