Tickt nicht richtig

Waelti sein minimalistischer (News?)-Ticker

Tipps zum Thema bloggen

Juli 2014

Wichtigster Tipp zum Thema "erfolgreich bloggen" ..

 Schreiben

Lesen Sie wenig (oder keine) Blogs, die Tipps zum erfolgreich bloggen geben.

Ernsthaft!

Die Tipps, wie denn nun erfolgreich gebloggt werden kann, sind zu unterschiedlich. Jeder hat da eine eigene, unterschiedliche Meinung.

In erster Linie erzeugt das Verwirrung.

Das einfache Design hier im Blog ist nicht durch "Tipps für ein minimalistisches Blog-Theme" entstanden. Minimalistische Blog Designs gibt es zwar viele.. ..die haben aber mit minimalistisch oft nix zu tun. Minmalistisch ist in dem Fall: weniger als die Anderen. Wenn die Anderen momentan eine Durchschnittsgröße von 1.4 MB haben, dann ist 1 MB spartanisch? Sehe ich nicht so.

Das Design ist eher durch die Zeitschrift "Landlust", ZEN Bücher, Gespräche mit dem Schreinermeister und Neugier beim Spaziergang entstanden.

Ideen für Texte sind von "Google Alerts" inspiriert. Na ja, indirekt: ich habe etwa 250 Begriffe beziehungsweise Begriffskombinationen bei Google Alerts eingegeben. Also: Dinge, die mich interessieren. Nur bekomme ich nicht jeden Tag eine EMail über einen interessanten Artikel. Die Vielfalt im Internet ist vielleicht nicht ganz so groß, wie es scheint. Einige wenige Themen werden sehr oft wiederholt und über sehr viele Dinge wird recht wenig geschrieben.

Außerdem: durch zuhören und nachdenken. Nachdenken darüber, was nicht erwähnt wird. Und darüber, was zwar erwähnt wird.. ..aber nicht unbedingt erwähnt werden müsste.

Die Geschwindigkeit ist durch die Natur inspiriert. Mit möglichst geringem Aufwand etwas erreichen. Also: weglassen. Bienenvölker und Ameisenstaaten sind komplexe soziale Gebilde.. ..aber verwenden kein Twitter. Auch FB, Pinterest, Instagram, Flickr und Co. haben die, ganz einfach, weggelassen. Und Todo-Listen verwenden die auch recht selten.

Planung. Hm. Bereits im Devon sind die Vorläufer der Haie entstanden. Das ist so 350 Millionen Jahre her. Seit her haben sich etwa 500 Arten entwickelt. Obwohl dazu kein Plan und keine spezielle Zielsetzungstheorie entwickelt wurde. Ich bin nun ziemlich sicher, dass es dieses Blog in 350 Millionen Jahren nicht mehr geben wird. In der Zwischenzeit versuche ich, auf das, "was im Moment" ist, zu reagieren. Das ist kein komplizierter Plan, eher primitiv.

Primitiv ist ein recht interessanter Begriff. Es bedeutet so viel wie "der Erste seiner Art". Und im sozialen Zusammenhang steht primitiv für einen empfundenen Mangel an Zivilisiertheit, oder auf eine Person bezogen für geringe Intelligenz. So steht das jedenfalls in der Wikipedia.

Wenn wir uns Mark Zuckerberg oder Steve Jobs in manchen Bereichen als "erste ihrer Art" vorstellen, dann fällt es nicht unbedingt leicht, gleichzeitig an geringe Intelligenz und Mangel zu denken?

Erfahrung. Hm. Es gibt sehr viele Tipps. Die beziehen sich, was das Bloggen betrifft, vorwiegend auf WordPress. Weil der Tippgeber entweder Erfahrung mit WordPress (und sonst nix) hat. Oder, das kommt auch vor, der Tippgeber hat bei jemandem abgeschrieben, der mit WordPress (und sonst nix) Erfahrung hat. Ich habe, ganz besonders mit dem statischen Blog hier, recht wenig Erfahrung. Was gleichzeitig bedeutet, dass ich Neues hinzulernen muss.

Persönlich erlebe ich das so:

Seit ich mich um die "Tipps" nicht mehr kümmere, läuft das mit dem Bloggen recht gut ;)



Ideen recyclen: Lehmbau

Juli 2014

Es war einmal vor langer, langer Zeit.

 Zelt Es kann sich kaum noch einer erinnern. Irgendwann mal waren die Menschen vernünftig..

..wobei viele Dinge, die Heute einfach "vernünftig" erscheinen, aus der Not geboren wurden. Es gab nix anderes.

Doch alte Techniken können durchaus auch Heute noch einen Sinn haben.

Auch wenn es "ganz moderne" Alternativen gibt. Mit viel Technik und noch mehr Brimborium.

Aus Lehm könn(t)en immer noch schöne Häuser gebaut werden.

Nicht nur in Krisen.



P.S.: Das Interview mit Architekt Martin Rauch im Tagesanzeiger.ch ist übrigens recht aktuell. Der Artikel ist vom 27.ten Juni 2014.



Eine neue Studie hat gezeigt

Juli 2014

Eine neue Studie hat gezeigt, dass neue Studien zum Alltag gehören.

 Vortrag Des weiteren hat die Studie belegt, dass beinahe jeder Artikel an Glaubwürdigkeit gewinnt, wenn er mit "eine Studie hat gezeigt" beginnt.

Eine weitere Studie, ob die Wissenschaftsgläubigkeit der Menschen gestiegen ist, ist in Arbeit.

Informationen, die durch Erfahrung, das altbewährte veraltete " ausprobieren " gewonnen werden, verlieren an Wert.

"Ich habe das selbst probiert" wird in Zukunft noch wesentlich weniger beachtet werden. Voll im Trend liegt das "ich habe das in einer Studie gelesen".

» Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen. «
Napoleon Bonaparte



Tu' nix, was du spaeter bereuen koenntest

Juli 2014

Der Ratschlag klingt gut: "Tue nichts, was du später bereuen könntest".

 Eisverkauf Ich würde mich da ja gerne dran halten, ich bin ein recht vernünftiger Mensch. Na ja, manchmal. Nicht immer.

Leider weiß ich bei vielen Dingen nicht im Voraus, ob ich das später unter Umständen, vielleicht, eventuell bereuen könnte.

Mache ich, weil ich nicht bereuen will, gar nix, kann das auch falsch sein. Ich könnte ja später bereuen, dass ich "nix" gemacht habe. Und das war in dem Fall eben nicht "nichts". Sondern das Falsche.

Nach den tiefschürfenden philosophischen Gedanken brauche ich jetzt ein Eis.

Bereuen hin oder her.

» Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss. «
William James

P.S.: Vielleicht sollte die Betonung nicht auf tun (oder nicht tun) liegen sondern auf bereuen. Wenn ich etwas absichtlich mache und die Folgen kenne, dann ist "bereuen" ein bisschen scheinheilig. Wenn ich etwas nicht absichtlich mache, und es stellt sich als falsch heraus, dann bleibt nichts anderes übrig als aus gemachten Fehlern zu lernen. Das ist nicht immer ein tolles Gefühl, fühlt sich manchmal scheiße an, es bleibt aber doch nichts anderes übrig?

Die Angst etwas falsch zu machen führt in erster Linie zur Lähmung.

Das ist dann vorweggenommenes bereuen.

Vielleicht lernen Kinder deshalb viel schneller, weil sie keine (oder kaum) Angst davor haben, Fehler zu machen.

Ein "das hätte vermieden werden können" ist in der Rückschau immer leicht gesagt ..



Externe Links: Non, je ne regrette rien | Fehlerkultur.




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