Nicht erfüllte Erwartungen

Ja ja, das ist so eine Sache mit den Er­war­tun­gen. Nicht erfüllte Er­war­tun­gen, die wir an andere Menschen und/oder Dinge haben. Bei­spiels­wei­se.

» Die Er­war­tun­gen anderer zu erfüllen, reicht nicht für ein erfülltes Leben. «
Ernst Ferstl

Wohl war.

Die Frage ist aber auch, ob nicht die eigenen Er­war­tun­gen zu hoch sind. Bei­spiels­wei­se habe ich die Er­war­tun­gen des Besuchers VOR Ihnen nicht erfüllt. Ich verwende zu wenig Bilder, ein zu schlichtes Design und, überhaupt, gebe zu wenig Tipps dafür, wie man denn nun ein richtiger Minimalist wird. Auch der Besucher weiterlesen.

Aufgekocht und NICHT gebrüht!

Aufgekocht und nicht gebrüht. Das ist meine aktuelle Al­ter­na­ti­ve zu “ge­schüt­telt, nicht gerührt”. Weil ich, aus ver­schie­de­nen Gründen, auf den Martini verzichte.

Ich bin am Kaffee hän­gen­ge­blie­ben. Zwar hatte ich mal, vor langer, langer Zeit, etwas darüber ge­schrie­ben, dass Waelti, also ich, Tee kocht. Das Tee kochen reduziert sich aber inzwischen darauf, dass ich einen Beutel ins heiße Wasser hänge. Ziemlich exakt 3 Minuten und 20 Sekunden. Weil auf der Schwä­bi­schen Alb die Sie­de­tem­pe­ra­tur des Wassers tiefer liegt als bei­spiels­wei­se in Hamburg. Was seltsam ist, wo doch Hamburg tiefer weiterlesen.

Ich mache mir meine Probleme selbst oder "ein statisches Blog hat auch Nachteile!"

Nein, bloggen mit einem statischen Blogsystem bietet nicht nur Vorteile. Es kommen da schon ganz besondere Probleme auf einen zu..

Denglisch - "monetarisieren"

Man kann über das Geld­ver­die­nen durchaus un­ter­schied­li­cher Meinung sein. Besonders dann, wenn auf einer In­ter­net­sei­te sehr viel von diesem Adsense Zeuch erscheint. Oder Werbung von einem anderen Anbieter..

..aber sobald auf einer In­ter­net­sei­te das Wort “mo­ne­ta­ri­sie­ren” auftaucht, regt sich bei mir nur noch der Fluchtreiz. Schnell weg was, al­ter­tüm­lich, noch durch einen Mausklick gemacht werden kann. Wobei es mal Zeiten gegeben haben soll wo die Menschen noch wirklich weggerannt sind.

Manche Seiten sind ganz einfach zum weglaufen. Aber Hauptsache es klingt innovativ, modern. Eben Englisch?


P.S.: Ein Grund für Begriffe wie weiterlesen.

Am Puls der Zeit

Irgendwie bin ich schon am Puls der Zeit..

..auch wenn meine verwendete Technik sehr altmodisch ist. Ich habe schon ab und zu erwähnt, dass ich mit Modem-Ge­schwin­dig­keit im Internet unterwegs bin. Von “surfen” kann da immer weniger die Rede sein. Was ich allerdings sehr deutlich fest­stel­len kann: die Seiten werden immer größer. Und in vielen Fällen empfinde ich das als Ver­schlimm­bes­se­rung – durch zu­sätz­li­che Funktionen werden viele Webseiten (und Blogs) nicht besser sondern schlechter. Was früher relativ einfach und über­schau­bar war, das ist jetzt weniger über­schau­bar und dadurch kom­pli­zier­ter.

Oft.

Heute weiterlesen.

Gestörtes Verhältnis

Ein gestörtes Verhältnis zum Design könnte mir unter Umständen nachgesagt werden ;)

Aber manchmal ist dieses gestörte Verhältnis zu Firlefanz, BlaBlaBla und Brimborium auch von Vorteil. Zumindest eignet sich DIESES BLOG als Ver­suchs­sei­te, um bei einem eventuell gestörten Router die Feh­ler­quel­len ein­zu­gren­zen. Ein Bekannter hat seit einigen Tagen “keine Verbindung ins Internet”. Das heißt dann auf Deutsch: Seiten die nahe bei der der­zei­ti­gen Durch­schnitts­grö­ße (etwa 1,4 MB) oder darüber sind, die können nicht aufgerufen werden.

Das Blog hier allerdings schon. Sogar problemlos. Wobei zwei Dinge bewiesen sind: 1) die In­ter­net­ver­bin­dung weiterlesen.

Blog Design. Unwichtig. Zumindest zweitrangig

Dass, meiner Meinung nach, Blog Design unwichtig ist.. ..ist sehr schlicht und in einfachen Worten formuliert. Vielleicht auch politisch korrekt.

In jungen Jahren hätte ich gesagt: das Blog Design ist mir scheißegal. Aber das geht nicht, so darf man in einem Blog ja nicht schreiben. Hm, übrigens: schreiben. Der Text sollte zur Geltung kommen. Wenig Ablenkung und viel Struktur muss vorhanden sein. Und vor allem: ein Blog oder eine Webseite muss ich mit Dillo – ohne Bilder – lesen können, ohne dass ich mich erst durch 5 Seiten mit weiterlesen.

Das lesen anderer Blogs inspiriert, regt an

So kommt man wohl auf neue Ideen. Durch das Lesen von anderen Blogs. Oder auch anderen In­for­ma­ti­ons­quel­len.

Die Frage ist vielleicht:

regt das zum Nachdenken, zum träumen an? Oder, was wün­schens­wert wäre, regt es dazu an selbst etwas zu tun?


P.S.: Er­fah­run­gen werden üb­li­cher­wei­se gemacht. Er­fah­run­gen werden nicht gelesen. Und vielleicht werden Er­fah­run­gen auch nicht als Bildchen, Infografik oder Filmchen in’s eigene Leben integriert. Bilder, Grafiken und Filme sind meistens nur Un­ter­hal­tung.

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